Samstag, 11. März 2017

Der 6. Geburtstag des Großen

6 Jahre !! Das Kind, das vor 6 Jahren mit seiner Geburt unser Leben auf den Kopf stellte, ist am 6. März 6 Jahre alt geworden! Das ist toll, das ist phantastisch, das ist unglaublich. Ich freue mich immer noch über jeden Geburtstag meiner Kinder, über jedes Älterwerden, und bin überhaupt nicht wehmütig. Nein, schnell vergangen sind die 6 Jahre nicht und in den ersten Jahren habe ich manchmal nicht daran geglaubt, dass wir dieses Alter, ohne durchgedreht zu sein, erreichen würden. Aber nun ist es soweit und ich finde es grandios! Auch die Kinder sprachen immer wieder darüber, es war süß, wie die Kleine fast noch mehr als der Große auf diesen Tag hinfieberte.

Der 6. März war in diesem Jahr ein Montag. Es war relativ unklar, wie der Tag verlaufen würde, da beide Eltern in der Woche davor krank waren. Der Mann gesundete wieder und ging am Geburtstag wieder arbeiten. Ich selbst war noch krankgeschrieben und hätte sowieso meinen freien Montag gehabt. Wir standen ein bisschen früher auf als sonst, damit wir genug Zeit hatten. Morgens wurden natürlich erstmal die Geschenke begutachtet und ausgepackt, allerdings nicht bevor die Kleine nicht angezogen war. Das ist ihr selbst sehr wichtig und ich bin da eigentlich genauso, schaffe es aber mit den Kindern nicht mehr, mich an Geburtstagen morgens fertigzumachen. In Rekordzeit rissen die Kinder die Geschenke auf; der Große wollte eigentlich langsamer machen, aber die Kleine schleppte eins nach dem anderen an. Weiter unten liste ich auf, was genau er geschenkt bekam. Er wirkte rundum zufrieden; wichtig war ihm, dass etwas von Lego dabei ist, hatte er doch Angst, nichts davon zu bekommen, da er zuletzt kaum noch mit seinem Lego spielte. Er baut es halt immer rasend schnell zusammen und dann steht es unbenutzt und unbespielt herum. Ein teures Hobby...


Nach der Geschenkeschlacht und dem Frühstück brachte der Mann die Kinder in die Kita, fuhr zur Arbeit und ich kurierte mein Kranksein weiter aus. Eigentlich wollte ich den Großen einzeln als Mittagskind und die Kleine später abholen. Da ich den Weg zur Kita aber aufgrund meiner Schlappheit nicht 4-mal gehen wollte, entschied ich, beide Kinder zusammen nach dem Mittagessen abzuholen. Der Große war in der Kita gefeiert worden und beide freuten sich, Mittagskinder zu sein, was sehr selten vorkommt.

Um 13 Uhr waren wir zurück zuhause und sie fingen an, mit den Geschenken zu spielen. Der Große startete mit seinem Lego-Geschenk* und die Kleine wollte mit mir spielen, was etwas doof war, weil ich mich eigentlich mit dem Geburtstagskind beschäftigen wollte. Dann riefen noch die Großeltern an und um 15:30 Uhr machten wir uns fertig, weil wir mit dem Papa Eisessen fahren wollten.


Wir schlemmten uns durch die Karte, wie gewohnt zügig, da die Kinder einfach kein Sitzfleisch haben und keine Genießer sind. Später trafen wir uns wieder zuhause, weil ich noch etwas erledigen musste, und fuhren ein paar Runden mit dem neuen Fahrrad des Großen, das er sofort wieder hervorragend beherrschte.
 

Abends waren wir ganz schön geschafft, der Große klagte über Kopfschmerzen, ich war noch krank und alle ziemlich platt. Dabei war es eigentlich ein ruhiger Tag gewesen. Am nächsten Kita-Tag durfte sich der Große 3 Kinder aussuchen, mit denen er zusammen Kuchen gebacken hat, wie es in der großen Gruppe üblich ist. Eine schöne Tradition, wie ich finde.

Geschenke

Geschenkideen sammeln wir meist im Laufe des Jahres und entscheiden dann, was er zu Weihnachten und was er zum Geburtstag bekommen soll. Nötig war auf jeden Fall ein neues Fahrrad. Sein 16-Zoll-Fahrrad, das er zum 4. Geburtstag bekam, war schon länger zu klein geworden. Schon im Dezember waren wir bei einem großen Fahrradhändler, um Fahrräder probezufahren. Wir schwankten zwischen einem 18-Zoll und einem 20-Zoll-Fahrrad, beim Händler wurde allerdings deutlich, dass es ein 20-Zoll-Rad sein muss. Wir fanden ein Modell, was er sofort sicher fuhr, und kauften dieses später gebraucht in einem sehr guten Zustand. Dies wurde das Hauptgeschenk der Großeltern, die aus der Ferne gratulierten.

Von uns bekam er die große Kalenderuhr*, ein Lego Ninjago-Set*, das Spiel "Die Logik-Piraten"*, einen Technik Experimentierkasten* und das Buch "Eliot und Isabella und die Jagd nach dem Funkelstein"*. Daneben stand sein neuer, erster Schulranzen auf dem Geschenketisch, ein Ergobag Kobärnikus*, über den ich separat berichten werde.


Kindergeburtstag

Am heutigen Samstag, dem 11. März, hatten wir 4 Kinder zur Geburtstagsfeier eingeladen. Wir hatten erstmals in Erwägung gezogen, woanders zu feiern, entschieden uns aber dann doch für zuhause. Da noch Dekosachen vom letzten Jahr vorhanden waren, als ich vorsorglich für 2 Mottos einkaufte (Piraten und Ritter), weil sich der Große lange nicht entscheiden konnte, griffen wir auf die übriggebliebenen Rittersachen zurück und überzeugten den Großen, etwas abgewandelt, einen Drachengeburtstag zu feiern.


Einen großen Kuchen wie in den letzten Jahren traute ich mir zu diesem Motto aber nicht zu. Deshalb probierte ich diese kleinen Drachen-Kastenkuchen (Bastelvorlage von DM) aus und das reichte völlig aus.


Zusätzlich zu unserem schon vorhandenen Dekokram* besorgte ich noch Drachenmasken* zum Ausmalen, Drachengleiter zum Zusammenbauen*, Drachen-Tattoos* und eine Drachenfigur sowie Kleinigkeiten für die Mitgebsel-Tüten.

Eingeladen waren 4 Jungen, die jeder für sich eher ruhige Zeitgenossen sind. Aber man weiß, wie sehr sich Kinder in Gesellschaft gegenseitig aufputschen, und so war der Lärmpegel während des Kindergeburtstages auch sehr hoch. Alle verstanden sich aber sehr gut und hatten sofort einen Draht zueinander. Das war schön zu sehen. Aus Erfahrung heraus hatten wir uns vorgenommen, keine Wettbewerbsspiele zu machen, da die Frustrationstoleranz des Großen dafür noch nicht ausreicht und die Stimmung kippen würde. Deshalb spielten wir nach dem Geschenkeauspacken und dem Kuchenessen nur Topfschlagen, bauten die Drachengleiter zusammen und malten die Drachenmasken aus.


Das machte allen Spaß und sorgte für gute gemeinschaftliche Stimmung. Daneben spielten die Kinder natürlich auch frei und machten allerlei Lärm und Radau. Aber es wurde viel gelacht und die Stimmung war locker. Als alle abgeholt waren, merkten wir Eltern doch die Erschöpfung. Das ist normal. Die Kinder wirkten ausgeglichen und nicht sonderlich überdreht, was ein gutes Zeichen ist.

Alles in allem war es eine wirklich nette Feier. Mehr Kinder würde ich allerdings in unsere Wohnung nicht einladen, dazu reicht der Platz einfach nicht aus. Sollte der Große jemals mehr Gäste einfordern, müssen wir den Geburtstag auslagern. Aber das können wir uns in einem Jahr dann überlegen...

Hier findet ihr die Links zu den letzten beiden Geburtstagen des Großen:

Der 5. Geburtstag des Großen

Der 4. Geburtstag des Großen

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Kommentare:

  1. Das klingt doch gelungen. Ich finde ja auch, die Geburtstage zu Hause in nicht ganz so großer Runde sind immer sehr schön. Und wie du sagst, ausgeglichen und nicht überdreht. :-) LG

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    1. Ja, wir laden nicht zu viele Kinder ein. Bei seinem 4. Geburtstag musste ich einmal schreien, weil die Kinder außer Rand und Band waren. Das hat mir gereicht;-)
      Familie haben wir ja sowieso nie da...
      Liebe Grüße!

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