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Freitag, 1. Juli 2016

Warum selbstbestimmtes Einschlafen nicht für jede Familie passt

Im Moment kursiert das Thema des selbstbestimmten Einschlafens in der Elternblogger- bzw. Twitterwelt und wird heiß diskutiert. Erfahrungen werden mitgeteilt, Tipps ausgetauscht und Ermutigungen ausgesprochen. Viele Eltern sind tendenziell von der Idee angetan und dem gegenüber aufgeschlossen, um dem weit verbreiteten abendlichen Einschlafk(r)ampf zu entgehen. Hier, hier, hier oder hier beispielsweise findet ihr Erfahrungsberichte von Familien, wo es gut funktioniert, dazu. Auf Twitter berichten Eltern über kleine Erfolge, erzählen, wie sie trotzdem Abendrituale in den Ablauf integrieren, dass die Kinder so lange (möglichst) allein spielen, bis sie müde werden und die kleineren Kinder dann einfach auf dem Sofa bei den Eltern wegnicken und ins Bett gebracht werden, während die größeren Kinder selbstbestimmt und eigenverantwortlich schlafen gehen. Da es dabei meist zu späteren Bettgehzeiten kommt als beim traditionellen Zubettbringen der Kinder, wird darauf vertraut, dass die Kinder, sofern sie am nächsten Tag müde sind, selbst lernen, dass sie früher ins Bett gehen müssen. Bei den kleineren Kindern wird gehofft, dass sie den entgangenen Schlaf am nächsten Tag nachholen, sofern sie nicht in der Kita sind.

Bildquelle: Pixabay

Ich finde die Idee und Praxis des selbstbestimmten Einschlafens an sich interessant und von dem zugrundeliegenden Gedanken her auch positiv. Die Vorstellung, dass Kinder abends so lange wach sind, bis sie müde werden und selbstbestimmt ins Bett gehen, ist der stärkste Ausdruck einer gleichwürdigen Beziehung zu den Kindern und gibt Kindern maximale Eigenverantwortung. Konkret sieht das in jeder Familie anders aus, über den Ablauf des Abendprozederes gibt es die verschiedensten Berichte. Wann werden die Zähne geputzt, der Schlafanzug angezogen, wird noch ein Teil begleitet durch Vorlesen, was dürfen die Kinder abends machen, wieviel sollen die Eltern zur Verfügung stehen etc. Eltern, die das selbstbestimmte Einschlafen praktizieren, berichten, dass ihre Kinder ziemlich ruhig und selbstständig vor sich hin spielen und die Eltern klar kommunizieren, dass sie zwar ansprechbar, aber abends keine Spielpartner mehr sind. Das setzt Kinder voraus, die relativ gut und lange allein spielen können. Mit viel Geduld, Verständnis und Klarheit kommen solche Kinder an den Punkt, wo sie dies akzeptieren, ihre eigenen (Schlaf-) Bedürfnisse einschätzen und dementsprechend handeln (schlafengehen) können.

Wie so oft wird leider viel verallgemeinert und missioniert, d.h. Eltern, wo das selbstbestimmte Einschlafen klappt, sind davon überzeugt, dass diese "Methode" bei jedem Kind funktioniert und wollen verständlicherweise andere Eltern davon überzeugen. Das Konzept klingt einleuchtend und gibt viel Selbstbestimmung an Kinder bei dem heiklen, umkämpften Thema des Schlafens. In den Familien, wo es tatsächlich funktioniert, ist das sicherlich eine wunderschöne Facette eines angestrebten gleichwürdigen Lebens mit Kindern. Ich glaube allerdings nicht, dass sich dieses Konzept für alle Familien bzw. alle Kinder gleichermaßen eignet und möchte gern ausführen, warum.

Das Kind

Unsere erste und allerwichtigste Lektion, die wir als Eltern schmerzhaft und mühsam lernen mussten, war, dass wir unserem ersten Kind, dem Großen, zum Einschlafen verhelfen mussten, weil er nicht allein abschalten konnte, den Schlaf aber dringend brauchte, um sich von all den Reizen der Umwelt zu erholen. Nein, nicht alle Babys schlafen einfach ein, wenn sie müde sind und nein, nicht alle Babys holen sich den benötigten Schlaf. Das denkt man immer, bevor man selbst Kinder bekommt und es wäre ja auch sehr schön, entspricht aber nicht der Realität. Es gibt Babys und Kinder, die muss man quasi zum Einschlafen "zwingen", das heißt gegen ihren Willen, aber für ihr Bedürfnis, was sie zwar spüren, aber nicht umsetzen können, für Schlaf sorgen. Man muss sie an bestimmte Signale gewöhnen, ihnen diese Signale vorgeben und das Einschlafen begleiten. Man muss immer den gleichen Ablauf vornehmen und sogar eine gewisse Uhrzeit einhalten, nicht aus einem Zeitfanatismus heraus, sondern weil vielleicht das letzte Schläfchen schon 4 Stunden zurückliegt und das Baby sich sonst nur noch in Rage schreit, wenn es über den Punkt ist. Wie gesagt, das trifft nicht auf alle Babys zu, aber auf diejenigen Babys, die sich trotz abgrundtiefer Müdigkeit vehement gegen den Schlaf wehren.

Es ist eine Frage der Selbstregulation, ob ein Baby abschalten, Reize und Eindrücke ausblenden und einschlafen kann. Mein Großer konnte das nicht, er musste IMMER von außen, also von uns reguliert werden, auch und besonders in seinem Schlafverhalten. Es ging ihm (und uns) deutlich besser, als wir auf regelmäßige, zeitlich ziemlich festgelegte und so lange wie möglich ausgedehnte Tagschläfchen mit entsprechender Nachhilfe (Kinderwagen, Trage, Auto) achteten, statt die 20 Min. Kurznickerchen mit nachfolgender schlechter Laune wegen Müdigkeit zu akzeptieren. Meine Kleine konnte im ersten halben Jahr gut abschalten, nicht immer (wie hier beschrieben), aber sehr oft, und schlief auch lang genug, um sich zu regenerieren. Mit 6 Monaten schlug das um und ab dann mussten wir ähnlich nachhelfen wie beim Großen, um sie in den Schlaf zu bringen, auch wenn sie sich nicht annähernd so extrem dagegen wehrte wie der Große. Auch spricht sie sehr gut auf Rituale an, z. B. das Schlafen im Buggy, wenn wir ganztags im Garten sind.

Ich glaube, dass sich dieses angeborene Verhaltensmuster, diese Fähigkeit zur Selbstregulation, auch in der Kleinkindzeit noch zeigt. Mein Großer beispielsweise schläft mittlerweile problemlos ein, wenn sein Ritual stimmt und er das Signal bekommt. NIEMALS aber würde er sich in sein Bett legen und einschlafen, weil oder wenn er müde ist. Er wartet immer auf den Erwachsenen, der ihm sinngemäß sagt: "So, jetzt schlaf mal ein." Er würde auch NIEMALS am nächsten Abend früher ins Bett gehen, wenn er am Morgen müde war. Dazu müsste er die Kausalverbindung zwischen diesen beiden Dingen herstellen und das kann er mit 5 Jahren nicht. Er würde entweder still leiden oder vor permanenter Müdigkeit aggressiv werden, so wie hier beschrieben. Seit er keinen Mittagsschlaf mehr macht, bekommt er an den Wochenenden oft die freie Wahl, ob er schlafen oder ruhig spielen möchte. Noch kein einziges Mal, selbst wenn er hundemüde war, hat er sich selbst für das Schlafen entschieden, obwohl er weiß, dass es ihm gut tun würde. Die Selbstregulation funktioniert nicht genügend. Wenn wir allerdings in der Mittagszeit Autofahren, schläft er als erstes unserer beiden Kinder ein. Er braucht den Schlaf also, wie als Baby. Ich glaube, dass viele Kinder, darunter meine eigenen (vor allem mein Großer), Struktur, Vorhersehbarkeit und Berechenbarkeit brauchen, gerade was das Thema Schlaf angeht.

Ein Beispiel dazu: mein Großer (5) schläft seit ca. einem Jahr nach dem Abendritual und dem Vorlesen bei einem Hörspiel ein, dessen Timer auf 15 Min. eingestellt ist. Er schläft aber erst ein, nachdem das Hörspiel ausgegangen ist, nicht währenddessen. Als der Timer zweimal nicht funktionierte, was wir erst eine Stunde später merkten, war er wach geblieben und lauschte weiter. Es fehlte also das Signal: Hörspiel aus - einschlafen. Das war bezeichnend und bestätigte meine Erfahrungen mit ihm.

Jemand schrieb auf Twitter, das Kind müsse auch erst lernen, an die Selbstregulation zu glauben. Das mag für manche Kinder zutreffen, für meinen Großen würde ich dies verneinen. Er braucht ein Regulativ, und das sind wir oder seine Erzieher oder die Großeltern. Egal, ob beim Einschlafen oder anderen Dingen. Ich bin mir absolut sicher, dass ein eigenverantwortliches Zubettgehen mit ihm nicht funktionieren würde, auch ohne dies ausprobiert zu haben. Rein aus meinem Wissen über seine Fähigkeiten und Bedürfnisse heraus halte ich dies für unmöglich. Und selbst wenn er irgendwann um 23 Uhr aus völliger Erschöpfung einschlafen würde, wäre das für mich kein selbstbestimmtes Einschlafen, sondern das Gegenteil davon. Immer, wenn ich lese, das Kind ist auf dem Sofa eingeschlafen und wird dann ins Bett getragen, sehe ich ein völlig übermüdetes, zusammengesacktes kleines Wesen vor mir, das sicherlich gern 2 Stunden früher von Mama oder Papa in den Schlaf begleitet worden wäre. Denn das Wegnicken wird ja nicht begleitet und die Kinder empfinden es bestimmt nicht als Beginn des langen Nachtschlafes. Außerdem wachen die Kinder dann an einem ganz anderen Ort in der Nacht oder morgens auf, was ich persönlich nicht optimal finde. Aber auch da mögen verschiedene Kinder unterschiedlich tolerant sein.

Speziell bei uns wäre ein großer Knackpunkt, dass die Kinder sich abends allein beschäftigen sollten. Das ist sowieso immer schwierig und abends, bei Müdigkeit und nach einem anstrengenden Tag, wird es mit Sicherheit nicht einfacher, ihnen das zu vermitteln. Sie haben einfach gar keine Kraft mehr dafür. So, wie wir tagsüber bei jedem Schritt in der Wohnung begleitet oder verfolgt werden, würde es auch abends sein. An selbstständiges Spielen glaube ich da nicht, was meine Kinder angeht, auch nicht mit einem monatelangen Lernprozess. Sie waren noch nie Kinder, die still vor sich hin spielten, während wir Eltern auf dem Sofa saßen. Vermutlich würden sie aus Erschöpfung permanent nach dem Handy oder Tablet verlangen, dadurch aber noch weniger herunterkommen. Hinzu kommt, dass wir tagsüber ja 7-10 Stunden getrennt sind und sie das Bedürfnis nach Nähe und Spiel mit uns haben, was nachvollziehbar ist, aber eben gegen unsere Bedürfnisse am Abend steht. Und damit kommen wir zu der Elternseite.

Die Eltern

Wenn es bei der Betrachtung der Kinderseite vor allem um die unterschiedlich ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstregulation ging, die eine wichtige Voraussetzung für das Funktionieren des selbstbestimmten Einschlafens ist, so beinhaltet die Perspektive der Elternseite vor allem die Bedürfnisse der Eltern, die naturgemäß so unterschiedlich sind wie die Eltern selbst. Es gibt Eltern, die im Zusammensein mit ihren Kindern entspannen und auftanken und problemlos 10, 12 oder 16 Stunden mit ihnen zusammensein können. Es gibt andere Eltern, zu denen wir gehören, die den Abstand brauchen. Beides hat seine Berechtigung und jeder muss das machen, was ihm/ihr gut tut. Wenn nun Eltern, die dringend die abendliche Pause und Ruhe brauchen, ihrem Bedürfnis nicht Rechnung tragen, weil sie ein als positiv empfundenes Konzept wie das selbstbestimmte Einschlafen von Kindern gern durchsetzen möchten, so werden solche Eltern in kurzer Zeit unzufrieden und erschöpft sein, da sie ihre benötigte Auszeit nicht bekommen. Das wäre in jeglicher Hinsicht nicht nur kontraproduktiv, sondern psychisch und physisch schädlich für die Eltern.

Bei mir kommt das Extrem hinzu, dass ich eigentlich nur dann richtig entspannen kann, wenn ich allein bin. Da dies abends nicht möglich ist, besteht das Mindeste an Entspannungsmöglichkeit darin, dass die Kinder schlafen (meist gegen 20:30 Uhr). Tagsüber habe ich nur eine minimale Zeitspanne, wo ich allein bin, mein Mann gar keine, und deshalb ist es für uns enorm wichtig, den abendlichen Abstand zu haben. Ich merke zum Beispiel sofort meine Gereiztheit an Abenden, an denen ich mehrfach zur Kleinen ins Schlafzimmer muss, so wie ich auch die zerrissenen, unberechenbaren Abende mit Baby furchtbar fand. Das sind meine ganz persönliche Disposition und die strukturellen Voraussetzungen unseres Tagesablaufes. Sie sprechen deutlich gegen das selbstbestimmte Einschlafen unserer Kinder zum jetzigen Zeitpunkt. Für alle Zeiten möchte ich das gar nicht ausschließen, Kinder verändern sich, Eltern verändern sich, Bedürfnisse verschieben sich und werden stärker oder schwächer. Im Moment jedoch führt die Analyse der Voraussetzungen bei Eltern und Kindern bei uns nicht zum Versuch des selbstbestimmten Einschlafens.

Zusammenfassung:

Ich glaube, dass das Konzept des selbstbestimmten Einschlafens für Kinder mit schwacher Regulationsfähigkeit nicht geeignet ist und auch nicht funktionieren wird. Dazu gehören die meisten Schreibabys, High-Need-Kinder oder hoch reaktive Kinder. Sie benötigen sehr lange ein Regulativ von außen, eine deutliche Struktur und einen Wegweiser. Was mich persönlich an dem Konzept stört, ist die manchmal behauptete Selbstbestimmung bei sehr kleinen Kindern, die neben ihren Eltern auf dem Sofa einschlafen. Das ist für mich ein reines Erschöpfungseinschlafen. Ich finde es jedoch toll, wenn es bei größeren Kindern tatsächlich dahingehend funktioniert, dass sie nicht nur merken, wann sie müde werden, sondern auch darauf reagieren, indem sie ins Bett gehen. Aber auch darin sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sehr unterschiedlich. Ich selbst habe früher oft bis tief in die Nacht gepuzzelt oder am PC gespielt, wider meine Müdigkeit und die Vernunft. Und heutzutage schreibe ich spät abends meine Blogtexte, mangels eines anderen ruhigen Zeitfensters am Tage. Auch dabei übergehe ich meine Müdigkeit und Erschöpfung fast täglich, zugunsten meiner Freizeit und meines Hobbys.

Ich möchte noch einmal betonen, dass ich das Konzept des selbstbestimmten Einschlafens grundsätzlich positiv finde und Familien bewundere, wo es tatsächlich funktioniert. Ich denke aber, dafür müssen viele Voraussetzungen stimmen, darunter die Selbstregulationsfähigkeit des Kindes und die Art der Elternbedürfnisse. Deshalb passt es beileibe nicht für jede Familie und ich plädiere für Verständnis und Toleranz für unterschiedliche Wege.

Was meint ihr dazu, praktiziert ihr das selbstbestimmte Einschlafen oder würde es bei euch wahrscheinlich ebenfalls nicht funktionieren? Welche Bedürfnisse habt ihr als Eltern am Abend, welche Disposition bringen eure Kinder mit? Bitte diskutiert respektvoll und tolerant.

Weitere Texte zu dem Thema:
Verflixter Alltag: Selbstbestimmtes Einschlafen - noch so ein modernes Erziehungsding?
Öko Hippie Rabenmütter: Dein Nein, Mein Nein und wer ist hier eigentlich selbstbestimmt?
2KindChaos: Selbstbestimmtes Einschlafen my ass!
Beatrice Confuss: Der Schlaf und das Abendritual
Meinmini.me: Selbstbestimmt, Fremdbestimmt. Wer bestimmt?
Der kleine Gemischtwarenladen: Selbstbestimmtes Einschlafen. Spoiler: Nein

Kommentare:

  1. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber auch hier: so viele Gemeinsamkeiten. Im ersten Teil hättest du auch über Bubba sprechen können, ich stimm dir voll zu.
    Es stimmt wirklich; um als Kind selbstbestimmt einzuschlafen und vor den Eltern allein ins Bett zu gehen, braucht es eine gute Selbstregulation. Und noch dazu fehlt "unseren" Kindern eben auch der Filter, der Wichtiges von Unwichtigem trennt und diese Fähigkeit, so scheint es mir, wird nochmal mehr herabgesetzt, wenn sie müde sind. So findet Bubba abends eben genauso alles wichtig, wie den ganzen Tag über auch. Manchmal ist das aber auch 60 mal auszuprobieren, welche Methode die beste ist, meinen Mob vom Wischer abzubekommen und dann wieder aufzuziehen. Dann beschäftigt er sich zwar allein, übermüdet aber dennoch völlig. Und ja, das finde ich auch Quatsch. Es kann kein Kind auf der Welt zum schlafen gezwungen werden, entweder sie schlafen weil ihr Hirn und Körper signalisiert, dass Zeit ist und es jetzt benötigt wird und sie schlafen eben selbstbestimmt ein (das kann aber auch nach Impuls der Eltern mit Hörspiel im Bett sein so wie bei euch) oder schlafen aus völliger Müdigkeit wenn sie sich nicht wach halten können (dein Beispiel mit Kind das auf Sofa einschläft). Wenn ein Kind mit normaler Fähigkeit zu filtern und zu regulieren Müdigkeit anzeigt und dann den schritt, sich ins Bett zu legen um zu schlafen, macht, DANN kann man davon sprechen, dass es das Prinzip verstanden hat. Meinem Bubba und deinem Großen würden aber vermutlich auf dem Weg ins Bett noch circa zweitausend Dinge einfallen, die sie unbedingt noch tun müssen, anstatt zu schlafen.

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    1. Ja, das sehe ich genau wie Du, das mit dem fehlenden Filter ist ein wichtiger Punkt. Und es braucht auch einen gewissen Grad an Selbstfürsorge, um als Kind nicht nur die Müdigkeit zu merken (was mein Großer kann), sondern auch entsprechend darauf zu reagieren (was er nicht kann). An Selbstfürsorge mangelt es ihm noch sehr (z.B. Getränk holen bei Durst). Und wenn er z.B. abends ein neues Lego-Set bauen würde, würde er seine Müdigkeit schlicht nicht merken (so ähnlich wie ich, wenn ich bis tief in die Nacht gepuzzelt habe).
      Was meine Kleine angeht, so weiß ich noch nicht, wie sie sich entwickeln wird. Im Moment bekommt sie den Impuls noch von mir, aber ich könnte mir vorstellen, dass sie mal selbstbestimmter ins Bett gehen könnte, wenn sie älter ist und sich abends allein beschäftigt. Wir werden sehen.
      Liebe Grüße und danke!

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  2. Nun, bei uns gibt es das selbstbestimmte Einschlafen, das weißt du ja. Ich habe das aber nicht eingeführt aus hehreren Motiven- nicht, weil ich meine Kinder gleichwürdiger behandeln wollte und nicht, um ihre Selbstkompetenz zu stärken. Ich habe es eingeführt, weil ich keinen Bock mehr hatte, 2h Einschlafbegleitung jeden Abend zu machen und im Bett neben zwei wuselnden wachen Mädchen zu liegen. Hätte das nur 30 min gedauert, wären wir bei diesem Einschlafritual geblieben, aber es wurde eben immer länger und ich immer aggressiver. Nun sind wir alle abends wach und jeder macht sein Ding. Das ist für uns als Familie einfach der entspannteste Weg. Hätte ich ein Kind wie deinen Großen, würde ich auch nicht auf Biegen und Brechen das selbstbestimmte Einschlafen praktizieren. Bedürfnisorientierte Erziehung, die du und auch ich ja mit unseren Familien leben, ist ja gerade eben das: Auf die Bedürfnisse eines jeden individuell orientiert. Will heißen: Ein Kind, das Fremdregulation und Schlafsignale braucht, bekommt diese. Ein Kind, das sich eigenregulieren kann, bekommt die Freiheit, das zu tun.

    Liebe Grüße, Snowqueen

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    1. Du hast mir meinen Kommentar vorweggenommen ;-) Ich habe dem nichts hinzuzufügen.

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    2. Liebe Snowqueen,
      genau das, was Du unten schreibst, wollte ich mit dem Text auch ausdrücken. Für euch ist euer Weg genau richtig und für uns unserer. 2h Einschlafbegleitung jeden Abend sind wirklich sehr nervend, die Zeitspanne habe ich sehr selten mal mit meiner Kleinen (3), da wird man aggressiv. 60 min. muss ich aber auch mit ihr einplanen, vom Beginn des Abendrituals bis zum Tiefschlaf. Den Großen bringt mein Mann ins Bett, der dann meist früher Feierabend hat als ich ;-)
      Was ich wirklich toll bei euch finde, ist, dass die Kinder selbstständig spielen und euch in Ruhe lassen. Das wäre hier definitiv nicht möglich.
      Liebe Grüße und danke!

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    3. Genau wie Snowqueen kamen auch wir zum selbsrbestimmten Einschlafen. Und zwar aus genau dem Grund den du oben aufführst, das dringende eigene Ruhebedürfnis. Das Stundenlange Einschlafbegleiten geht unfassbar an die Substanz und führt eben auch dazu, dass am Ende null Zeit für einen Selbst bleibt. Ich habe das aus Verzweiflung irgendwann einfach sein gelassen und meine Tochter wieder aufstehen lassen, wenn ich merke, dass sie wirklich nicht schlafen will/kann. Ixh bin da aber auch nicht dogmatisch und glaube das ist der springende Punkt.Es gehr nicht darum irgendeine Methode durch zu setzten, es geht jeden Tag aufs neue darum die jeweiligen Bedürfnisse abzuchecken und abzuwegen. Ich lege mich jeden Abend so gegen 20 Uhr bzw wenn ich erste Müdigkeitsanzeichen bemerke, mit ihr hin und gebe ihr die Möglichkeit in den Schlaf zu finden. Das klappt manchmal, oft aber eben auch nicht. Und wenn ich merke, dasS mein Bedürfnis nach Entspannung eine gewisse Schmerzgrenze erreicht hat und ich nicht mehr liebevoll begleiten kann, stehen wir wieder auf.

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    4. Liebe Tristia,
      das ist doch super, wenn ihr für euch einen guten Weg gefunden habt und Du es als entspannter empfindest, mit Kind wach zu sein als einen stundenlangen Einschlafkampf zu führen. Geht Deine Tochter dann später selbstbestimmt schlafen oder startest Du später einen erneuten Einschlafversuch?
      Liebe Grüße!

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  3. Hallöle,

    trotz aller Tipps, Rituale, Globuli und jeglicher Musik will unsere kleine Prinzessin (jetzt 11 Monate) einfach nicht länger als 2-3 Stunden am Stück schlafen bzw. dann alleine einschlafen. Von Durchschlafen wollen wir gar nicht erst sprechen...

    Bekannte von uns hatten vor einigen Jahren so eine Baby Einschlafhilfe, wussten aber den Namen nicht mehr... Nach eigener Recherche sind wir dann auf das Produkt gestoßen, es nennt sich Sleepy Relax. Im Shop des Hersteller (www.sleepy-relax.com) ist es allerdings ausverkauft! Man hat lediglich die Möglichkeit sich per Newsletter über die Verfügbarkeit informieren zu lassen, hab schon beim Hersteller angefragt...

    Nun zu meiner Frage: Hast du, oder eine deiner Leserinnen, eine Ahnung, ob das das richtige ist? Und wenn ja, vielleicht weiß sogar jemand wie ich da ran komme (lebe in Frankreich...)???

    Danke vorab, müde Grüße und einen schönen Tag euch allen,
    Vanessa

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  4. Danke für diesen Text, der das Thema sehr ausgewogen behandelt. Ich bin kein Befürworter des selbstbestimmten Einschlafens in sehr jungen Jahren, genau aus dem von dir genannten Grund: kleine Kinder sehen keinen Kausalzusammenhang zwischen ihrer Müdigkeit am Morgen/tagsüber und dem späten Bettgehen am Vorabend.
    Und es ist ja nicht so, dass ein nicht selbstbestimmtes Einschlafen bedeutet, dass man als Eltern die Kinder im hellwachen Zustand ins Bett zwingt. Das wäre wirklich fatal. Wir sind da jedenfalls immer genau auf unsere Kinder eingegangen und haben auf die Anzeichen von Müdigkeit reagiert.
    Unsere Kinder haben auch immer besser geschlafen, wenn sie nicht übermüdet eingeschlafen sind. Gerade dieses Erschöpfungseinschlafen führte grundsätzlich zu mehrmaligem Aufwachen und Weinen nachts.
    Liebe Grüße von Ilsa

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    1. Nein, im hellwachen Zustand bringen wir die Kinder nicht ins Bett. Durch die festen Schlafens- bzw. Ruhezeiten in der Kita ergibt sich aber automatisch eine bestimmte Bettgehzeit, plusminus 45 Min. Bei Übermüdung schlafen meine Kinder auch wesentlich schlechter ein und wachen öfter auf. Das tut ihnen wirklich nicht gut. Wir handhaben es wie ihr.
      Liebe Grüße und danke!

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  5. Auch wenn BusyBee auf dem Sofa einschläft, ist dies - und ich kann es beurteilen, weil ich es live jeden Abend erlebe! - KEIN Erschöpfungseinschlafen. Sie hört bewusst auf zu spielen. Kommt dann zum Kuscheln und Schmusen zu mir aufs Sofa. Schmiegt den Kopf an meinen Arm. Verlangt dann nach einiger Zeit die Brust. Trinkt. Auch dann ist sie noch nicht eingeschlafen! Wenn ein Kind aus völliger Erschöpfung in diesem Alter einschlafen würde, dann doch an der Brust trinkend, oder? Nein, das ist ihr abendliches Ritual, um sich vom Tag zu verabschieden. Sie hat es so gewählt. Und dann an meine rechte Seite gekuschelt schläft sie sein. Aber zwischen dem zum Sofa kommen und dem tatsächlichen Einschlafen liegen bestimmt 10-20 Minuten. Sie begibt sich also bewusst zur Ruhe und "kippt" nicht einfach vor Müdigkeit um, wie sich das einige so vorstellen. Das ist definitiv nicht der Fall! Sie weint auch nie, so wie es häufig Kinder tun, die bereits übermüdet sind oder über den Punkt sind. Sie schafft tatsächlich allein, selbstbestimmt den rechtzeitigen "Absprung" aus dem Tag. Sie wird übrigens im August 2. (Soll keine Kritik an deinem Text sein, sondern ich möchte nur mal festhalten, dass es auch anders sein kein - auch bei sehr jungen Kindern <3 )

    Ich habe deinen Text mit Interesse gelesen und finde ihn sehr gut geschrieben. Ich verstehe, warum es bei euch so wie bei uns nicht funktionieren kann. Und das ist ja auch ok.

    Liebe Grüße
    Mother Birth

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    1. Liebe Mother Birth,
      vielen Dank für Deinen Bericht, ich habe Deinen Blogtext oben bei den Erfahrungsberichten verlinkt. Ich finde es SEHR interessant, von solchen Erfahrungen zu lesen! So, wie Du es beschreibst, sehe ich es tatsächlich nicht als reines Erschöpfungseinschlafen von Busy Bee. Darf ich Dich fragen, warum Du sie nach dem Stillen und Verabschieden vom Tag, wenn sie noch wach ist, nicht ins Bett bringst und dort mit ihr kuschelst, sondern auf dem Sofa einschlafen lässt? Bitte nicht als Kritik verstehen, reine Interessensfrage!!! Das würde z.B. ich als Mama machen, wenn sie mir so das deutliche Signal gibt, schlafen zu wollen. Ansonsten finde ich es toll, wie es bei euch funktioniert und vor allem, dass ihr alle zufrieden damit seid und die Abende harmonisch enden. Das tun sie bei uns auch und es ist mir auch sehr wichtig, das Einschlafen nicht als Kampf zu empfinden. Die Diskussion um das selbstbestimmte Einschlafen finde ich sehr spannend und wertvoll! <3
      Liebe Grüße!

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  6. Hallo,
    Ich bin da ganz deiner Meinung Frühlingskindermama!
    Bei uns würde es auch nicht klappen, wenn Zwergi alleine bestimmen würde Schlafen zu gehen. Dennoch orientiere ich mich an seinem Schlafbedürfnis und lege ihn dann nieder wenn ich das Empfinden habe, dass er müde ist.
    Danke für deinen Text!
    Alles Liebe
    Verena von youngmumblogging

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    1. Lieben Dank für Deinen Kommentar! Ich denke auch, dass jeder, der sich am Kind orientiert, einen guten Weg findet. Manchen tut Selbstbestimmung gut, manche brauchen eben eine Richtschnur.
      Alles Gute euch!

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  7. Hallo! Wir versuchen gerade einen Weg für uns zu finden und es ist nicht einfach. Unsere Große ist ohne Mittagsschlaf irgendwann nur noch fertig und müde und kann nicht mehr und wir müssen dann schnell schnell machen und sie um sechs ins Bett kriegen. Mit Mittagsschlaf, den sie erst nach eins macht, ist sie abends aber erst um zehn Uhr müde und das ist uns eigentlich zu spät. Selbstbestimmtes Einschlafen wäre wundervoll, aber sie möchte weder allein spielen, noch legt sie sich ins Bett, wenn sie müde ist. Sie schiebt ihre Müdigkeit weg, bis sie irgendwann zusammenbricht. Ich musste auch von Anfang an schauen, dass sie schläft, aber gerade finde ich es sehr stressig, da noch ein kleiner Bruder dazugekommen ist, der auch weint, wenn er müde ist. Und abends noch mehr Begleitung braucht. Hat für meine Situation jemand einen Tipp? LG an alle müden Mamas!

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    1. Genauso wäre es hier auch, es wird weitergemacht bis zum Zusammenbruch oder zum Signal des Zubettgehens. Könnte man ihren Mittagsschlag kürzen, damit sie nicht erst um 22 Uhr müde wird? So als Powernap sozusagen? Bist Du abends allein? Dann würde ich sie auch so früh wie möglich ins Bett bringen, damit Du Dich um den Kleinen kümmern kannst. Er geht wahrscheinlich erst mit Dir ins Bett, oder?
      Liebe Grüße und halte durch!

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    2. Hallo! Danke für deine Antwort. Wir haben es ca. 10 Tage ohne Mittagsschlaf versucht, aber da war das Problem, dass sie ab drei oder vier einfach hundemüde war. Dann isst sie nicht zu abend bzw. gibt es pures Drama und die Abende sind nur verheult. Zudem hab ich das Problem, dass ich nirgends mehr hin kann, weil sie dann im Auto einschläft, und dann geht sie abends wieder nicht ins Bett. Wenn sie dann mal einschläft kann ich sie quasi nicht wecken, die schläft wie ein Stein. Reden, anfassen das hilft nicht. Und wenn ich sie doch irgendwo wecke, sehr unsanft dann, ist der ganze Nachmittag trotzdem verquengelt, weil ich sie geweckt habe und sie nicht richtig wach wird ... Ich weiß wirklich nicht, wie ich es gerade machen soll. Der Kleine ist leider genauso und wird abends extrem weinerlich und schläft quasi nur im Tuch schnell und gut ein. Mein Mann kommt oft recht spät, erst gegen acht, und dann hat er auch nicht wirklich Lust, stundenlang einschlafzubegleiten oder mit Tuch durch die Gegend zu tigern ...
      Habt ihr übrigens eine Theorie, welche Kinder so schlechte Schläfer sind? Meine beiden konnten sich von Anfang an nicht wirklich gut entspannen und einfach mal ruhig da liegen. Selbst stillen ist eher Essensaufnahme als Beruhigung. Beide schliefen nicht beim Stillen ein. Wenn sie wach sind, sind sie richtig "wach". Man denkt, sie kriegen schon alles mit. Man kann sie in müden Phasen sehr leicht ablenken, und dann schieben sie ihre Müdigkeit quasi weg. Beide waren/sind motorisch schnell und die Große ist mit ihren zweieinhalb Jahren sprachlich auf dem Stand einer Vierjährigen. Ich glaube, dies alles lässt die beiden sehr schlecht schlafen. Und ich weiß nicht, ob und wie ich da helfen kann. Ich denke irgendwann werde ich Entspannungsyoga oder so mit ihnen machen müssen ... Der Kleine geht mit mir um zehn ins Bett. Ich kann ihn nicht wirklich vorher allein hinlegen, da wacht er dauernd wieder auf ... Nachts alle zwei Stunden ... Ist mir auch etwas zu oft ... Vielleicht werde ich es noch mal mit keinem Mittagsschlaf probieren, aber die Tage sind auch einfach unterschiedlich und ich kann nicht zwei Wochen nirgends hinfahren, damit sie nicht im Auto einschläft ... Ach Mensch ... Gerade bin ich schon sehr frustriert ... LG!

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    3. Ach Mensch, ich kenne das alles nur zu gut, das zerrt an den Nerven und Kräften. Das ist eine blöde Übergangsphase mit 2 1/2 Jahren, sehr anstrengend. Wir haben uns immer für den Mittagsschlaf entschieden, wenn es ging, weil sonst die Nachmittage und Abende schrecklich für alle Beteiligten waren, un wenn wir ihn um 18 Uhr hingelegt hätten, wäre er um 3 Uhr morgens wieder wach gewesen. Allerdings ließ sich mein Großer relativ problemlos gegen 20:30 abends zum Schlafen bewegen. Wie wäre es denn, wenn Du sie Mittagsschlaf machen lässt und der Papa abends mit ihr spielt, wenn er kommt? Dann hat er noch ein wenig Zeit mit ihr und muss gleichzeitig seinen Teil der Familienarbeit erfüllen. Denn "keine Lust" zählt bei zwei so kleinen Kindern nicht, Arbeit hin oder her. Es ist halt ein Kreislauf, schläft sie spät ein, wacht sie spät auf und ist spät zum Mittagsschlaf müde. Ich würde sie morgens wecken, dann früher als 13 Uhr zum Mittagsschlaf bringen (schläft sie im Auto ein?; dann so vielleicht) und abends Schritt für Schritt versuchen, die Schlafenszeit nach vorn zu verlegen. Es gibt allerdings Kinder, die sind Eulen und nicht vor 22 Uhr müde. Was wieder nach sich zieht, dass sie morgens lange schlafen.
      Schlechte Schläfer sind Kinder, die sehr reizoffen sind, nicht abschalten können und alles aufsaugen. Mein Großer war/ist ein solches Kind. Zwar döste er beim Stillen ein, aber nicht tief und war anfangs nach 15-20 min wieder wach. Und ja, solche Kinder spüren ihre Müdigkeit nicht und brauchen deshalb einen Erwachsenen als Regulativ. Genau deswegen habe ich den Text geschrieben. Das muss man so annehmen, ändern kann man es nicht. Ich kann Dir nur die Hoffnung machen, dass mein Großer mittlerweile ein zwar kurzer, aber tiefer Schläfer geworden ist, der zwar nie allein ins Bett gehen würde, aber dankbar und willig ist, wenn wir die Einschlafsignale geben. Insofern: Halte durch, es kann nur besser werden!
      Hast Du beide Kinder noch zuhause?
      Liebe Grüße!

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    4. Liebe Frühlingskindermama,
      ein bisschen was hat sich jetzt geändert. Wir machen jetzt alle zu viert Mittagsschlaf nach dem Essen so gegen halb zwei. Früher ist einfach nicht möglich, dann gibt es nur Geschrei. So legt sie sich einfach mit hin und schläft ein. Voll gut. Da der Kleine immer! weint, wenn er müde ist, egal ob ich trage, er schaukelt oder mit mir liegt, lege ich mich mit ihm hin. Auch abends handhaben wir es jetzt so. Jeder bringt ein Kind ins Bett. Die Große schläft zwar oft erst nach neun, aber auch wieder deutlich weniger Geschrei. Im Moment ist es so okay für mich. Ich bin trotzdem dauermüde. Der Kleine schläft nur 45 Minuten, wacht dann auf, weint, ich muss ihm erneut in den Schlaf helfen. Das ist für mich zu kurz. Ich bräuchte mal mind. drei Stunden am Stück ohne Unterbrechung. Zudem ist er schon wieder derart mobil mit seinen vier Monaten, dass ich befürchte, er eifert der Großen nach und wird auch weiterhin schwer abschalten können. Die Wutanfälle der Großen nehmen mit höherem Müdigkeitsgrad deutlich zu, obwohl gerade jede Kleinigkeit einen Auslösen kann. Ja, Mitte Oktober beginnt die Eingewöhnung im Kindergarten. Dann wird wieder alles anders ... LG!

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  8. Ich habe mich in deinem Text sofort wiedergefunden! Mein Sohn ist 2 Monate alt und egal wie müde er ist, er würde nie von alleine einschlafen! So kämpfen wir uns täglich sehr oft in den Schlaf, denn wenn er nach dem Brüllen auf meinem Arm endlih ruhig geworden ist schläft er nicht länger als 20-30 Minuten! Danach ist er natürlich stets quengelig und schreit viel, weil er ja noch müde ist!
    Ich weiß nicht mehr weiter denn jeder Tag ist ein Kampf :(
    Vl. kannst du uns Tipps geben wie ihr das gelöst habt??
    LG Julia + Elias

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